Use Case: Die digitale werkstoffliche Bemusterung mit der Volkswagen Group
Bildquelle: Volkswagen
Mit der Volkswagen Group gewinnt material.one einen wichtigen neuen Kunden für die digitale werkstoffliche Bemusterung. Der Einsatz zeigt, wie digitales Freigabe- und Nachweismanagement in großen, komplexen Liefernetzwerken strukturiert, skalierbar und revisionssicher unterstützt werden kann.
Ausgangssituation: Werkstoffliche Bemusterung in großen Liefernetzwerken
Werkstoffliche Bemusterungen sind ein zentraler Bestandteil der Produktionsprozess- und Produktfreigabe. Sie stellen sicher, dass Materialien, Bauteile und zugehörige Prüfnachweise den definierten Anforderungen entsprechen, bevor sie in die Serienproduktion einfließen.
In großen automobilen Liefernetzwerken ist dieser Ablauf besonders anspruchsvoll. Hersteller, Lieferanten, Sublieferanten und Labore müssen Anforderungen, Prüfpläne, Prüfergebnisse, Nachweise und Freigabestatus über verschiedene Organisationen und Systeme hinweg abstimmen. Je größer das Netzwerk, desto wichtiger werden eindeutige Datenstrukturen, standardisierte Abläufe und eine zuverlässige Nachvollziehbarkeit.
Genau hier setzt material.one an: Die Plattform unterstützt digitales Freigabe- und Nachweismanagement für werkstoffliche Bemusterungsprozesse und verbindet Anforderungen, Prüfplanung, Laborprozesse und Nachweise in einem strukturierten digitalen Arbeitsraum.
Der Use Case: Standardisierte digitale Bemusterung der Volkswagen Group
Im Rahmen der Zusammenarbeit wird material.one für die digitale werkstoffliche Bemusterung im Volkswagen Group Umfeld eingesetzt. Ziel ist es, PPF/PPAP-Abläufe stärker zu standardisieren, manuelle Aufwände zu reduzieren und Lieferanten bei der Bearbeitung ihrer Bemusterungsaufgaben klarer zu unterstützen.
Die Plattform ermöglicht die strukturierte Bereitstellung von Anforderungen, die digitale Bearbeitung von Prüfplänen, die Einbindung relevanter Prüf- und Nachweisdaten sowie die revisionssichere Dokumentation von Freigaben.
Für Lieferanten entsteht dadurch ein transparenter digitaler Arbeitsraum für Freigaben und Nachweise. Relevante Informationen, Aufgaben und Dokumentationen werden zentraler verfügbar, besser zuordenbar und nachvollziehbarer. Für Hersteller verbessert sich gleichzeitig die Übersicht über Status, Qualität und Vollständigkeit der eingereichten Bemusterungsinformationen.
Warum digitales Freigabe- und Nachweismanagement entscheidend ist
In klassischen Bemusterungsabläufen entsteht der größte Aufwand häufig nicht allein durch die technische Prüfung, sondern durch die Abstimmung rund um Anforderungen, Nachweise und Freigaben: Welche Anforderungen gelten? Welche Nachweise werden benötigt? Welche Informationen fehlen? Welche Version ist aktuell? Welche Rückmeldung ist noch offen?
Wenn diese Fragen über E-Mails, Tabellen, PDF-Dokumente und Einzelsysteme geklärt werden müssen, entstehen Medienbrüche, manuelle Arbeit und zusätzliche Abstimmungsschleifen. Das erschwert die Skalierung – insbesondere dann, wenn viele Lieferanten, Materialgruppen, Prüfanforderungen und Freigabestufen beteiligt sind.
material.one schafft hierfür eine gemeinsame digitale Arbeitsgrundlage. Anforderungen, Prüfpläne, Prüfergebnisse, Nachweise und Freigabestatus werden strukturiert zusammengeführt, nachvollziehbar dokumentiert und über Unternehmensgrenzen hinweg digital bearbeitbar gemacht.
Nutzen für Volkswagen Group Lieferanten
Für Lieferanten liegt der Mehrwert vor allem in Orientierung, Transparenz und reduziertem Abstimmungsaufwand. Die Plattform unterstützt sie dabei, Anforderungen besser zu erfassen, Aufgaben strukturiert abzuarbeiten und relevante Nachweise geordnet bereitzustellen.
Dazu gehören insbesondere:
klar strukturierte digitale Arbeitsräume für werkstoffliche Bemusterungen
zentrale Bereitstellung relevanter Anforderungen und Prüfplaninformationen
digitale Zuordnung von Prüfergebnissen und Nachweisen
bessere Übersicht über offene Aufgaben und Rückmeldungen
nachvollziehbare Statusinformationen im Freigabeprozess
weniger manuelle Konsolidierung von Dokumenten
revisionssichere Dokumentation relevanter Nachweisinformationen
Damit wird die digitale Bemusterung nicht nur für Hersteller effizienter, sondern auch für Lieferanten einfacher handhabbar.
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Nutzen für Hersteller und Testing-Inspection-Certification Provider (TIC/Labore)
Für Hersteller und Prüfdienstleister (TIC) steht die Skalierbarkeit im Vordergrund. Je mehr Beteiligte in einen Freigabeprozess eingebunden sind, desto wichtiger werden konsistente Datenstrukturen, standardisierte Abläufe und belastbare Nachweise.
material.one unterstützt dabei, Bemusterungsinformationen über System- und Unternehmensgrenzen hinweg konsistenter zu erfassen, zu prüfen und für Freigabeentscheidungen nutzbar zu machen. So können Rückfragen reduziert, Nachweise besser nachvollzogen und Freigaben transparenter dokumentiert werden.
Wesentliche Vorteile sind:
höhere Prozesssicherheit durch strukturierte digitale Abläufe
bessere Nachvollziehbarkeit von Anforderungen, Prüfungen und Nachweisen
geringere Fehleranfälligkeit durch reduzierte Medienbrüche
effizientere Zusammenarbeit mit Lieferanten und Laboren
bessere Grundlage für Audits und interne Freigabeentscheidungen
Unterstützung kürzerer Freigabezeiten und einer schnelleren Time-to-Market
Integration in bestehende Systemlandschaften
Ein zentraler Erfolgsfaktor digitaler Bemusterung ist die Integration in bestehende IT- und Prozesslandschaften. material.one ist darauf ausgelegt, nicht als isoliertes Einzelsystem zu wirken, sondern als digitale Kollaborationsplattform zwischen Herstellern, Lieferanten, Laboren und weiteren Beteiligten.
Im Volkswagen Group Umfeld spielen dabei standardisierte Schnittstellen für Produkt-, Material- und Emissionsdaten eine wichtige Rolle. Sie unterstützen den strukturierten Datenaustausch und ermöglichen die Einbindung digitaler Bemusterungsinformationen in vorhandene Systemlandschaften.
So entsteht ein durchgängigerer Datenfluss: Anforderungen und Nachweise werden nicht mehr nur als einzelne Dateien ausgetauscht, sondern als strukturierte Informationen im digitalen Freigabe- und Nachweismanagement nutzbar gemacht.
Ein Schritt in Richtung skalierbarer Zusammenarbeit
Die Zusammenarbeit mit der Volkswagen Group steht beispielhaft für eine Entwicklung, die in der Automobilindustrie zunehmend an Bedeutung gewinnt: Qualitätsprozesse müssen über Unternehmensgrenzen hinweg digital, standardisiert und auditierbar funktionieren.
Werkstoffliche Bemusterung ist dafür ein besonders relevanter Anwendungsfall. Sie verbindet technische Anforderungen, Lieferantenkommunikation, Laborprozesse, Nachweisdokumentation und Freigabeentscheidungen in einem gemeinsamen Ablauf.
material.one unterstützt diese Verbindung als Plattform für digitales Freigabe- und Nachweismanagement. Damit wird die Zusammenarbeit in komplexen Liefernetzwerken strukturierter, transparenter und besser skalierbar.
Fazit
Mit der Volkswagen Group gewinnt material.one einen wichtigen neuen Kunden für digitale werkstoffliche Bemusterung und PPF/PPAP. Der Use Case zeigt, wie digitales Freigabe- und Nachweismanagement in großen industriellen Liefernetzwerken effizient unterstützt werden kann.
Im Mittelpunkt steht nicht die Digitalisierung einzelner Dokumente, sondern die strukturierte digitale Abwicklung des gesamten Bemusterungsablaufs: Anforderungen verstehen, Prüfungen planen, Nachweise bereitstellen, Status nachvollziehen und Freigaben revisionssicher dokumentieren.
Damit stärkt material.one seine Rolle als Plattform für digitales Freigabe- und Nachweismanagement in der Automobilindustrie – und schafft eine belastbare Grundlage für skalierbare Zusammenarbeit zwischen Herstellern, Lieferanten und Laboren.
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